Handhygiene - Ines Liebig

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Handhygiene

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It´s in your hand - Make it naked!

Händehygiene ist die wichtigste Präventionsmaßnahme zur Minimierung der Ansteckungsrisiken

Eine potentielle Gefahr für die Übertragung von Erregern ist unser gängigstes Begrüßungsritual: der Handschlag. Sollte man seine Hände eingipsen, um den direkten Hautkontakt zu vermeiden? Oder sich gar dem Kontakt mit anderen Menschen entziehen? Wohl kaum. Es geht schließlich nicht darum, sich vor allen Erregern zu schützen. Das ist keineswegs sinnvoll. Schließlich besteht ein Ansteckungsrisiko in vielen Alltagssituationen. Der Schlüssel zur Minimierung des Ansteckungsrisikos ist eine angemessene Prävention. Gefährlich wird es insbesondere, wenn das Immunsystem mit unbekannten und infektiösen Erregern in Kontakt kommt – ganz egal ob Grippeviren, Noroviren, Adenoviren, Salmonellen, MRSA, EHEC oder Ebola. Alle Erreger die über Schmierinfektionen übertragen werden können. Daher ist der richtige Umgang der Händehygiene so wichtig.

Händehygiene ist tief in der Gesellschaft verankert, wird aber nachlässig im professionellen Umfeld gehandhabt
Händewaschen ist eine Reinigung der Hände von sichtbarem Schmutz und unsichtbaren Krankheitserregern. Händewaschen erfüllt eine ästhetische, hygienische und rituelle Funktion. Wer kennt es nicht? „Nach dem Klo und vor dem Essen, Händewaschen nicht vergessen!“

Aus der Sicht der Bakterien ist die Hand das geschützt, angenehm warme Tal mit einem großen Nahrungsangebot. Desinfiziert man sich nicht die Hände, trägt man die Erreger weiter. Das Unterlassen der hygienischen Händedesinfektion ist kein Kavaliersdelikt. Es kann gerichtlich als grober Behandlungsfehler geahndet werden. Krankheiten verbreiten sich besonders an Orten, an denen sich viele Menschen aufhalten wie ein Lauffeuer- in Krankenhäuser, Altenheimen, auf Schiffen, in Kindergärten, am Arbeitsplatz und an Schulen.
Ein Umdenken ist daher zwingend notwendig. Dabei ist die Händehygiene denkbar einfach: Bereits durch das Vermeiden einer Sache verringert sich das Infektionsrisiko erheblich. Schmuck, Eheringe, Armbanduhren und Armreife, Nagellack und lange Fingernägel bieten nicht nur Nistplätze für Erreger, sondern beeinträchtigen die Wirkung der
Händedesinfektion, da die Flüssigkeit die Haut unterhalb des Schmucks und der künstlichen Fingernägel nicht erreicht.
Berücksichtigt man die aktuellen Krankenhausentwicklungen so ist es zwingend erforderlich, allen Mitarbeitern Hygienemaßnahmen näher zu bringen. Jeder, der sich selbst vor Infektionen schützt, schützt auch alle, mit denen er Kontakt vor einer Ansteckung hat! Diese notwendige Erkenntnis ist der Wendepunkt. Denn: Gute Krankenhaushygiene ist nicht kompliziert, aber extrem zeitaufwändig und für viele deshalb lästig.

Aufklärung durch Verstehen und Spaß sind Schlüssel für effektive Händehygiene
Im Rahmen von Strategien zur gesundheitlichen Aufklärung, Infektionsverhütung und Prävention suche ich daher ständig nach neuen Möglichkeiten, die Mitarbeiter zu den nötigen und sicheren persönlichen Verhaltensweisen zu motivieren. In der Praxis haben sich insbesondere die Fluorenzenzmethode, das Spezialgel und die Hygienesprechstunde als geeignete Maßnahmen erwiesen. Der Lösungsansatz führt über das Fühlen und Sehen zum erlebbaren Verstehen. Schulungen sollten Spaß machen und nachhaltig Wissen vermitteln. Machen Sie mit! Gehen Sie mit winkenden Händen durchs Leben. Dann werden Infektionen eines Tages nicht mehr die häufigste Todesursache in Krankenhäusern sein.

Ines Liebig 


Ines Liebig - Telefon: 05525 / 4391263
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